NeuKI-Assistent: Anliegen hinschreiben — BauOffice legt den Aktionsplan zur Bestätigung voransehen

Bankabgleich: Kontoauszug einlesen statt Zahlungen abtippen

Der Kontoauszug kommt als Datei aus Ihrem Online-Banking, BauOffice schlägt die Zuordnung vor – gebucht wird erst, wenn Sie bestätigen.

Warum das die größte Büro-Lücke war

Solange Zahlungen von Hand erfasst werden, bleibt der Zahlungsstand immer ein Stück hinter der Realität zurück. Und das rächt sich an der unangenehmsten Stelle: Sie mahnen einen Kunden an, der längst überwiesen hat. Das kostet nicht nur Zeit, sondern Vertrauen – und ausgerechnet bei den Kunden, die pünktlich zahlen.

Der Bankabgleich dreht das um. Sie laden den Kontoauszug als camt.053-Datei aus Ihrem Online-Banking herunter und in BauOffice hoch. Die Umsätze werden gelesen, gegen Ihre offenen Posten gehalten und mit einem Vorschlag versehen. Was Sie danach tun, ist bestätigen – nicht abtippen.

Dateiimport statt Kontovollmacht

BauOffice bekommt bewusst keinen Zugriff auf Ihr Bankkonto. Kein EBICS, kein FinTS, keine Kontovollmacht und kein Drittanbieter, der zwischen Ihnen und Ihrer Bank sitzt. Der Weg ist derselbe wie bei DATANORM oder GAEB: eine Datei, die Sie selbst exportieren und selbst hochladen.

Das kostet einen Handgriff im Monat und spart die Diskussion darüber, wer außer Ihnen Ihre Kontobewegungen sehen darf. Gelesen wird der ISO-20022-Standard camt.053, den praktisch jede deutsche Bank im Online-Banking anbietet – auch Sammelbuchungen werden dabei in ihre Einzelposten aufgelöst.

Vorschläge, die im Zweifel schweigen

Jeder Umsatz bekommt eine von drei Einstufungen. „Sicher" heißt: Die Rechnungsnummer steht im Verwendungszweck oder in der Referenz, der Betrag stimmt auf den Cent mit dem offenen Betrag überein, und es gibt genau einen passenden Beleg. „Wahrscheinlich" heißt: Der Betrag ist eindeutig und die Gegenseite plausibel – etwa, weil dieselbe IBAN schon einmal einer bestätigten Zuordnung zugrunde lag. Alles andere bleibt offen.

Entscheidend ist, was das System nicht tut. Passt die erkannte Rechnungsnummer, aber der Betrag weicht ab, gibt es keinen Rückfall auf „na ja, der Betrag könnte passen" – dann bleibt der Umsatz unzugeordnet. Kommen zwei Belege in Frage, wird nicht geraten. Lastschriften und Fremdwährungen werden erfasst, aber nie zugeordnet. Ein Vorschlag, der falsch liegt, ist teurer als gar kein Vorschlag.

Gebucht wird erst nach Bestätigung

Kein Umsatz wird automatisch verbucht. Sie sehen die Liste mit den Vorschlägen, ordnen einzeln zu, holen Fehlgriffe zurück oder blenden Privatentnahmen und Kontoführungsgebühren als „ignoriert" aus. Für den Regelfall gibt es „Alle sicheren Vorschläge buchen" – das bucht ausschließlich die als sicher eingestuften Zeilen und fragt vorher nach.

Die Verbuchung läuft über denselben Weg wie eine von Hand erfasste Zahlung, damit Zahlungsstatus, offene Posten und Mahnwesen genau so reagieren wie gewohnt. Laden Sie versehentlich denselben Auszug zweimal hoch, wird das erkannt. Auch überlappende Zeiträume – der Klassiker beim Monatswechsel – führen nicht dazu, dass ein Umsatz doppelt ankommt.

Wer den Kontoauszug sehen darf

Der Zugriff hängt nicht am Rechnungsrecht, sondern an einer eigenen Berechtigung für Zahlungen – und zwar schon fürs bloße Ansehen. Der Grund ist simpel: Auf einem Geschäftskontoauszug stehen Löhne, Privatentnahmen und Lieferantenzahlungen. Das ist deutlich mehr, als jemand sehen soll, der Rechnungen schreiben darf.

Verwendungszwecke, IBANs und Namen der Gegenseite tauchen entsprechend weder im Aktivitätsprotokoll noch in Protokolldateien auf – dort stehen nur Zähler und Referenzen.

Häufige Fragen

Braucht BauOffice Zugriff auf mein Bankkonto?

Nein. Es gibt keine Kontoanbindung, keine Vollmacht und kein EBICS/FinTS. Sie exportieren den Kontoauszug im Online-Banking als camt.053-Datei und laden ihn hoch. Damit bleibt die Verbindung zu Ihrer Bank ausschließlich bei Ihnen.

Wo bekomme ich eine camt.053-Datei her?

Aus dem Online-Banking Ihrer Bank. Das Format ist der ISO-20022-Standard für elektronische Kontoauszüge und bei deutschen Banken unter Bezeichnungen wie „Kontoauszug XML", „camt" oder „Umsatzabruf ISO 20022" zu finden. Verschiedene Versionsstände werden gelesen.

Werden Zahlungen automatisch verbucht?

Nur nach Ihrer Bestätigung. BauOffice erzeugt Vorschläge; die Buchung lösen Sie aus – einzeln oder gesammelt für alle als sicher eingestuften Umsätze. Es gibt keine unbeaufsichtigte Automatik.

Was passiert bei Teilzahlungen?

Teilzahlungen werden nicht automatisch zugeordnet. Sie erfassen den Teilbetrag zur passenden Rechnung, und der Zahlungsstatus rechnet sich daraus wie gewohnt. Damit bleibt nachvollziehbar, warum ein Beleg nur teilweise ausgeglichen ist.

Was ist, wenn ich denselben Auszug zweimal hochlade?

Das wird erkannt und abgewiesen. Zusätzlich ist jeder einzelne Umsatz gegen Doppelerfassung abgesichert – auch dann, wenn sich zwei Auszüge zeitlich überschneiden.

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